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Fünf entscheidende Vorteile von Aquaponik

Geld sparen und den Erntezeitpunkt genau wie die -produkte selbst bestimmen: Zwei Vorteile von Aquaponik wurden in unserem ersten Blogbeitrag zum Thema bereits genannt. Doch es spricht noch einiges mehr für die Anzucht ohne Erde.

1. Bio-Qualität

Die Ausscheidungen der Fische wirken als natürlicher Dünger, sodass auf künstliche Düngemittel komplett verzichtet werden kann. Lebensmittel, die mit Auqaponik angepflanzt werden, sind entsprechend immer „bio“.

2. Kaum Abwasser

Bei Aquaponik-Anlagen zirkuliert das Wasser in einem Kreislauf: Vom Fischtank zu den Pflanzen und zurück. Die Fische brauchen kein zusätzliches Wasser zum Heranwachsen, da sie Teil des geschlossenen Systems sind. Der Wasserbedarf ergibt sich entsprechend nur aus der Wasserverdunstung und diese ist gering, da die Anlagen i.d.R. überdacht sind. So kann Wasser gespart werden. Zusätzlich wird im Unterschied zur herkömmlichen Landwirtschaft kein Abwasser produziert, das ins Grundwasser sickern könnte.

3. Unkomplizierte Pflanzen-Nachbarschaft

Wer im Garten Pflanzen anbaut, weiß: Nicht jede Pflanze gedeiht neben jeder. Die Ursache liegt darin, dass verschiedene Pflanzen einen unterschiedlichen Boden bevorzugen oder sich gegenseitig die Nährstoffe wegnehmen. Diese Problematik stellt sich bei Aquaponik nicht, da alle Pflanzen kontinuierlich mit dem angereicherten Wasser versorgt werden.

4. Wetterunabhängigkeit

Indem Aquaponik-Anlagen überdacht oder in Gewächshäusern bzw. dem Eigenheim untergebracht werden, passiert die Pflanzen- und Fischproduktion unabhängig vom Wetter. Schäden durch Sturm, Hagel oder sauren Regen müssen somit nicht befürchtet werden.

5. Anpflanzen und ernten auf Augenhöhe

Im Gegensatz zur herkömmlichen Gartenarbeit findet Aquaponik auf einem Tisch statt. Bücken und regelmäßiges Erde umgraben sind somit nicht mehr notwendig. Darüber hinaus kommen Unkraut oder Schnecken nicht vor und auch ans Gießen muss nicht gedacht werden.